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Die Centrale für Mediation ist eine der größten Vereinigungen von Mediatoren/innen im deutschsprachigen Raum. Unser Anliegen ist die Förderung der Mediation und anderer Methoden konsensualer Streitbeilegung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

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"How does one Get to Yes with Oneself?"

Sokrates-Preis 2018 an Reinhard Greger und William Ury

Zum ersten Mal wurde der Sokrates-Preis für Mediation zweimal vergeben: Der nationale Preisträger ist der deutsche Rechtswissenschaftler Reinhard Greger, der internationale Preisträger der Verhandlungsexperte und Harvard-Professor William Ury. Die Preisträger wurden für ihr herausragendes Engagement im Bereich der alternativen Konfliktlösung geehrt. Die Preisverleihung hat im Rahmen des 18. Mediations-Kongresses der Centrale für Mediation am 5. April 2019 in München stattgefunden. William Ury, der nicht zur Preisverleihung anreisen konnte, bedankte sich via Videobotschaft.

 


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Nachrichten


Aktuell in der ZKM
Am 21.9.2017 hat der BGH in einem aufsehenerregenden Urteil eine Rechtsanwältin, die eine Schlichtungsstelle betrieb, zum Schadensersatz verurteilt und dabei die strengen Grundsätze der anwaltlichen Berufshaftung angewendet, obwohl die Rechtsanwältin in diesem Zusammenhang "als Mediatorin" tätig geworden war (BGH NJW 2017, 3442 = ZKM 2018, 29). Seither schwebt die Frage einer Anwaltshaftung wie ein Damoklesschwert über Mediatoren. Der Beitrag untersucht, welche Haftungsrisiken nach dieser Rechtsprechung tatsächlich für Mediatoren bestehen, und wie diese begrenzt werden können.

Das Instrumentarium für die Beilegung internationaler Wirtschaftsstreitigkeiten wird verbessert. Seit Anfang des Monats liegt in Singapur das im Rahmen der UN-Kommission für internationales Handelsrecht (Uncitral) verhandelte Übereinkommen über die Vollstreckung internationaler Mediationsvergleiche zur Unterschrift auf.

Im millionenschweren Streit um den Starnberger Seebahnhof hat die Deutsche Bahn am Mittwoch angekündigt, die Stadt verklagen zu wollen. Eine Mediation mit aufschiebender Wirkung zu dem seit mehr als 30 Jahren schwelenden Thema sei nach 15 Sitzungen gescheitert, teilte ein Bahnsprecher mit. Die Angelegenheit dürfte nun also mit großer Wahrscheinlichkeit vor Gericht landen, weil die Stadt aus Sicht der Bahn nicht ihren Verpflichtungen nachgekommen ist.

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