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Die Centrale für Mediation ist eine der größten Vereinigungen von Mediatoren/innen im deutschsprachigen Raum. Unser Anliegen ist die Förderung der Mediation und anderer Methoden konsensualer Streitbeilegung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Nutzen Sie unser Internetangebot sowie unseren Mediatorenpool für alle Informationen rund um alternative Konfliktlösungsmethoden.
 



Online-Mediation

Persönliche Verhandlungen sind infolge der Pandemie auch nach Lockerung der Kontakt- und Reisebeschränkungen erheblich erschwert; viele Verhandlungen und Mediationen werden daher über Videokonferenz-Plattformen fort- und durchgeführt. Für eine gute und effiziente Online-Konfliktlösung bedarf es indessen Strategien - nicht nur in Corona-Zeiten.

Wie die Streitbeilegung auch unter den erschwerten Bedingungen der virtuellen Kommunikation gelingen kann, lesen Sie in einem grundlegenden Beitrag Online-Mediation (Teil 1) von Ulla Gläßer, Nora Sevbihiv Sinemillioglu und Felix Wendenburg in der aktuellen ZKM 3/2020 (auch im kostenlosen Probeabo).

 


Nachrichten


Aktuell in der ZKM
Ein anwaltlicher Mediator verletzt seine Vertragspflichten nicht, wenn er mit Genehmigung der Parteien, die auch konkludent erklärt werden kann, Rechtsauskünfte erteilt und Unterhalts- oder Zugewinnberechnungen vornimmt. Er kann hierfür das für die Mediation vereinbarte Zeithonorar berechnen. Die während der abgerechneten Zeit getroffenen Maßnahmen sind konkret und in nachprüfbarer Weise darzulegen. Zudem muss der Zeitaufwand in einem angemessenen Verhältnis zu Schwierigkeit, Umfang und Dauer der zu bearbeitenden Angelegenheit stehen.

OLG Nürnberg Urt. v. 12.11.2019 - 11 U 2013/19
mit Anmerkung Peter Röthemeyer

In der Absicht, die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten zu fördern, die aufgrund der epidemiologischen Notlage von Covid-19 in naher Zukunft voraussichtlich immer zahlreicher sein werden, hat der italienische Gesetzgeber einen neuen Fall der obligatorischen Mediation eingeführt. Darauf weist der Mailänder Anwalt Alexander Gebhard von der Kanzlei de Bedin & Lee hin.

Die Stadt Heidelberg bedauert, dass es im festgefahrenen Sperrzeiten-Streit nicht zu einer gerichtlichen Mediation kommt. Diese hatte der 6. Senat des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Mannheim in der mündlichen Verhandlung am Mittwoch (29. Juli) vorgeschlagen.

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