Umfrage des DIHK-Schiedsgerichtshofs zur Lösung von wirtschaftlichen Konflikten
Wirtschaftliche Konflikte gehören zum unternehmerischen Alltag. Zugleich ist die Zahl der Verfahren vor den staatlichen Zivilgerichten seit Jahren rückläufig. Wie Unternehmen heute mit Streitigkeiten umgehen, welche Wege der Konfliktlösung sie nutzen und welche Erwartungen sie an eine moderne Rechtsdurchsetzung haben, möchten die Industrie- und Handelskammern gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), dem Schiedsgerichtshof bei der DIHK (SGH) und der Agentur Wegweiser in einer bundesweiten Unternehmensbefragung näher untersuchen.
Die Befragung unter dem Titel „Digital Justice Monitor: Jahresstudie zur Modernisierung und Zukunftsfähigkeit des Justizwesens“ richtet sich an Unternehmen aller Größenordnungen. Ziel ist es, sichtbar zu machen, welche Anforderungen Unternehmen an eine moderne, effiziente und verlässliche Streitbeilegung stellen, wo aus Sicht der Praxis konkreter Handlungsbedarf besteht und welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig in der Rechtsarbeit von Unternehmen spielen kann. Die Ergebnisse werden von der DIHK in die rechtspolitische Diskussion eingebracht und mit Entscheidungsträgern aus Justiz und Politik erörtert. Ergänzend werden sie im Digital Justice Monitor 2026/27 veröffentlicht, auf dem 5. Digital Justice Summit 2026 vorgestellt und damit einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Initiatoren der Umfrage interessiert insbesondere, welche Erfahrungen Unternehmen mit staatlichen Gerichten, Schiedsverfahren, Mediation und anderen Formen der Streitbeilegung gemacht haben. Welche Rolle spielen Schnelligkeit, Kosten, Verlässlichkeit und wirtschaftlicher Sachverstand? Wo besteht aus Sicht der Unternehmen Verbesserungsbedarf?
Die Befragung läuft bis zum 25.10.2026 und dauert rund zehn bis zwölf Minuten. Zur Befragung geht es hier https://ottosc.hm/6MEgv

