Fondsombudsstelle veröffentlicht Jahresbericht 2025: Rund ein Drittel weniger Beschwerden

Die Ombudsstelle hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Die Verbraucherbeschwerden im Fondsgeschäft sind 2025 um 33 Prozent zurückgegangen: 2015 gingen 138 Eingaben ein, gegenüber 207 im Jahr 2024.

In 92 Fällen war die Ombudsstelle zuständig. Die Einigungsquote lag bei 35,8 Prozent, in 33,6 Prozent der Fälle konnten Verbraucher einen Erfolg verbuchen.

Thematisch standen erneut fondsbasierte Altersvorsorgeverträge, insbesondere Riester-Verträge, im Mittelpunkt. 39 Eingaben betrafen diesen Bereich, davon 30 die Auszahlungs- und Rentenphase. Weitere 26 Beschwerden bezogen sich auf offene und geschlossene Fonds. Dabei spielten unter anderem zwei BGH-Urteile vom 5. Oktober 2023 (III ZR 216/22) zu Kostenklauseln in den Anlagebedingungen eine Rolle.

Der Jahresbericht wird von der Ombudsstelle neben dem gesetzlichen Tätigkeitsbericht auf freiwilliger Basis erstellt und enthält weitere Einzelheiten zur Schlichtungstätigkeit.



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2026 12:28
Quelle: Jahresbericht 2025 der Ombudsstelle für Investmentfonds

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