Startup will Konflikte mit KI lösen
Mit Tuplita.ai entsteht in Hannoversch Münden eine Plattform, die Konflikte per KI-Chat strukturiert begleiten soll. Das 2025 gegründete Projekt verbindet Mediationspraxis und KI-Entwicklung und wird über das Gündungsstipendium Niedersachsen gefördert. Derzeit läuft eine geschlossene Testphase.
Tuplita.ai ist eines von mehreren neuen Angeboten, die KI-gestützte Unterstützung für Konfliktbearbeitung erproben – von digitalen Konflikt-Checks bis zu simulierten Gesprächssituationen.
Geplant ist ein Chatraum, der Nutzerinnen und Nutzern dabei helfen soll, Konflikte zu sortieren und typische Gesprächssituationen zu üben; ein Simulationsmodul ermöglichst das Training klassischer Fälle oder eigener Szenarien, in denen KI-gesteuerte Parteien reagieren. Die Gründerinnen betonen, dass die Anwendung keine Mediation im rechtlichen Sinne ersetzt. Der öffentliche Start ist für Ende dieses Jahres vorgesehen; geplant ist ein Abo-Modell für Privatpersonen und Organisationen.

