Mediation wegen Bahnhof: Starnbergs Bürgermeisterin sollen die Bezüge gekürzt werden

Bürgermeisterin Eva John muss sich am 3. Juli der Klage der Landesanwaltschaft stellen. Diese hält Dienstvergehen für erwiesen und will der 51-Jährigen die Bezüge kürzen. Bürgermeisterin Eva John (BMS) muss sich wegen ihrer Amtsführung vor Gericht verantworten.

Die Disziplinarkammer am Münchner Verwaltungsgericht verhandelt am 3. Juli über die Klage der Landesanwaltschaft. Diese wirft ihr etliche Verstöße vor: John soll im Zusammenhang mit den Verträgen zwischen Stadt und Bahn die Beschlüsse des Stadtrats nicht oder nicht hinreichend umgesetzt und das Gremium nicht ausreichend informiert haben.

In diesen Bahnverträgen geht es um die Seeanbindung, also die mögliche Verlegung der Gleise am Ufer und die Sanierung des Bahnhofs. Laut Landesanwaltschaft drohten der Stadt Ende 2017 erhebliche Schadenersatzforderungen der Bahn. Zwischenzeitlich versuchen sich beide Seiten in einer Mediation zu einigen.
 

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 02.04.2019 16:19
Quelle: www.sueddeutsche.de

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