12. Mediations-Kongress in München
Neue Methoden in der MediationBereits zum 12. Mal seit 1996 veranstaltet die Centrale für Mediation am 20. und 21. September 2007 ihren Jahreskongress. In diesem Jahr findet die Tagung in Kooperation mit dem Centrum für Verhandlungen und Mediation (c-v-m) in der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Die Centrale für Mediation ist das bundesweit größte fachübergreifende Servicezentrum für professionelles Konfliktmanagement. Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses steht der Umgang mit zukunftsweisenden Methoden und innovativen Ansätzen in der Mediation. International angesehene Wissenschaftler und Praktiker aus den USA und Europa bieten an den zwei Tagen Gelegenheit zu intensiven Forschungsdiskussionen.
Gerade in den USA ist die Mediation stark verwurzelt. Sie genießt dort traditionell einen sehr hohen Stellenwert und ist aus vielen Gesellschaftsbereichen gar nicht mehr weg zu denken. Die Veranstalter freuen sich deshalb besonders darüber, Bruce Patton als Keynote Speaker gewonnen zu haben, den Mitbegründer des Harvard Negotiation Projekt und Co-Autor des Klassikers der Verhandlungstechnik "Getting to Yes". Von ihm können die Teilnehmer insbesondere praktische Hilfestellungen für den konkreten Arbeitsalltag des Mediators erwarten.
Anders als das traditionelle Gerichtsverfahren ist das Mediationsverfahren lebendig und vielfältig. Gerade diese Dynamik sorgt für eine beständige Fortentwicklung der Methodik zur alternativen Konfliktlösung. Der Kongress in München verschafft den Teilnehmern einen Überblick über neue Methoden, die sich in anderen Zusammenhängen bereits bewährt haben und die auch für die Praxis der Mediation in Deutschland eine größere Wertschöpfung versprechen. So stellen Dr. E. Noni Höfner (Geschäftsführerin des D.I.P. Deutsches Institut für Provokative Therapie, München) und Prof. Dr. Gerhard Wagner, LL.M. (Chicago), von der Universität Bonn wirkungsvolle Arbeitsweisen zur Auflösung von Denk- und Gefühlsblockaden bzw. zur Problemreduzierung vor. Themen wie "Collaborative Law" und "Adjusted Win-ner Strategy" versprechen zudem viele neue Erkenntnisse aus der anglo-amerikanischen Mediations-Szene.
Und wer gerne wissen möchte, was Hollywood-Filme für einen Nutzen für die Mediation haben, der findet eine anschauliche Antwort beim 12. Mediations-Kongress in München.
Mehr Informationen über den Kongress 2007 sowie das ausführliche Programm finden Sie unter: www.centrale-fuer-mediation.de
Köln, den 15. August 2007
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Bitte Beleg an: Centrale für Mediation,
Gustav-Heinemann-Ufer 58, 50968 Köln

