Rückgang an Beschwerden über Versicherer

Die Schlichtungsstelle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zählte im Jahr 2017 7,74 Prozent weniger Beschwerden über Versicherer. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Aufsichtsbehörde hervor.

Nach Artikel 4b des Gesetzes über die Finanzdienstleistungsaufsicht (FinDAG) können sich Verbraucher schriftlich bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beschweren, wenn sie Ärger mit Ihrer Versicherung haben. Dann prüft die Aufsichtsbehörde vor allem, ob aufsichtsrechtliche Regeln verletzt wurden.
Im Jahr 2017 sahen sich weniger Kunden veranlasst, Beschwerde über ihren Versicherer einzureichen. Zählte die BaFin 2016 noch 7.985 Beschwerden, so sank diese Zahl im letzten Jahr auf 7.367 Eingaben - ein Rückgang um 7,74 Prozent. Das berichtet die BaFin im aktuellen Jahresbericht.

Zu den häufigsten Beschwerdegründen zählten die Art und Dauer der Schadensbearbeitung,  die Höhe der Versicherungsleistung sowie verweigerte Deckungszusagen der Assekuranzen.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 23.05.2018 15:20
Quelle: www.versicherungsbote.de

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