Erfolgreiche Mediation nach Skiliftstopp in Crans-Montana

Da waren die Skifahrer verärgert, als Anfang April 2018 die Skilifte in Crans Montana nahe Sion im schweizerischen Wallis plötzlich und dann für vier Tage stillstanden. Für das Image der Urlaubsdestination eine Katastrophe, zumal auf den Hängen des Ortes die alpinen Skiwettbewerbe ausgetragen werden sollen, falls Sion den Zuschlag für die olympischen Winterspiele 2026 erhält.

Grund für den Stopp des Skizirkus war ein Streit zwischen der Skiliftbetriebergesellschaft, die von der Gemeinde einen Jahresbeitrag von 800.000 Franken verlangte und zunächst nicht erhielt. Nachdem sich der Walliser Staatsrat Christophe Darbellay als Mediator einschaltete, konnte der Konflikt mit einem neuen Dreijahresvertrag zwischen der Gemeinde und dem Skiliftbetreiber gelöst werden.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 16.04.2018 14:26
Quelle: www.20min.ch

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