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Barcelona will Konflikte zwischen Touristen und Anwohnern durch Mediation lösen

In Barcelona toben sich Touristen aus aller Welt fast rund um die Uhr aus. Das provoziert Konflikte, die die Stadt jetzt mit der Mediation in den Griff bekommen will. 

Zerstochene Reifen von Mietfahrrädern oder ein mit Farbe attackierter Touristenbus – das sind die äußeren Warnsignale dafür, dass sich immer mehr Anwohner gegen die vermeintliche Überflutung der Stadt durch Partytouristen aufregen. Vier Mediatoren sollen jetzt in der katalanischen Hauptstadt bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Touristen und Anwohnern vermitteln. Die professionellen Konfliktlöser werden zunächst im Altstadtviertel Ciutat Vella und in L’eixamplae im oberen Teil der Innenstadt zum Einsatz kommen. Dort befinden sich die meisten der insgesamt 9.657 registrierten privaten Touristenunterkünfte der Stadt. Nach Informationen des spanischen Fachmagazins "Hosteltur" werden in Barcelona jährlich rund 2.000 Beschwerden von Anwohnern über das Verhalten von Besuchern in Privatunterkünften registriert.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 08.01.2018 17:04

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