Neue Ombudsstelle für Crowdworking-Plattformen

Acht wichtige Crowdworking-Plattformen, der Deutschen Crowdsourcing-Verband und die IG Metall haben sich Anfang November auf die Einrichtung einer Ombudsstelle für Crowdworking verständigt.

Beim Crowdworking werden ganz unterschiedliche Arbeitsaufträge von Auftraggebern auf einer entsprechenden Crowdworking-Plattform im Internet eingestellt. Die Auftragnehmer/Crowdworker können per Mausklick die Aufträge annehmen und durchführen. Die Ombudsstelle für Crowdworking fungiert als Vermittler bei Streitigkeiten zwischen Plattformen, Auftraggebern und Crowdworkern.

Voraussetzung für ein Schlichtungsverfahren ist, dass die Crowdworking-Plattform die freiwillige Selbstverpflichtung “Code of Conduct” aus dem Jahr 2015 unterzeichnet hat. Die Überwachung der Einhaltung des “Code of Conduct” ist ebenfalls Aufgabe der Schiedsstelle. Den Vorsitz der Ombudsstelle hat Dr. Silke Kohlschitter, Richterin am Arbeitsgericht Frankfurt am Main, übernommen. Zweimal im Jahr wird die Ombudsstelle einen Tätigkeitsbericht veröffentlichen.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 12.12.2017 10:12
Quelle: PM IG Metall vom 8.11.2017; www.silicon.de

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