Mediation zwischen Jakob Augstein und Autorin Petra Reski?

Der Konflikt zwischen dem Verleger der Wochenzeitung Freitag Jakob Augstein und seiner Autorin Petra Reski im Zusammenhang mit einem Mafia-Artikel soll auf Vorschlag des Landgerichts Hamburg mit Hilfe einer Mediation gelöst werden.

Hintergrund des Konfliktes sind unter anderem die Vorwürfe des Verlegers Augstein, die Autorin Reski habe im Zusammenhang mit einem Mafia-Artikel schlecht recherchiert. Reski hatte in einem Artikel über die Mafia den Klarnamen eines Mannes genannt, der daraufhin gegen die Autorin klagte und den Prozess gewann. Verleger Augstein weigerte sich die Prozesskosten zu tragen. Er begründete dies mit der schlechten Recherche der Autorin. Diese habe der Redaktion den Klarnamen des Mannes wissentlich „untergejubelt“. Für das Verhalten, nicht hinter seiner Autorin zu stehen, erntete Augstein viel Kritik. Der Fall landete vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg (Az. 324 O 219/17), das den Konfliktparteien nun empfahl, ihre Streitigkeiten im Rahmen einer Mediation beizulegen. Augstein hat bereits seine Bereitschaft zur Teilnahme an einer Mediation durch seine Rechtsanwälte mitteilen lassen. Sollte es nicht zu einem Mediationsverfahren kommen, wird der Prozess im November fortgeführt.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 07.11.2017 10:21
Quelle: www.meedia.de

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