20 Jahre ZKM - Erste Fachzeitschrift für Mediation und außergerichtliche Streitbeilegung feiert Jubiläum

Soeben ist die Jubiläumsausgabe der vom Verlag Dr. Otto Schmidt herausgegebenen Fachzeitschrift „ZKM – Zeitschrift für Konfliktmanagement“ aus Anlass ihres 20jährigen Bestehens erschienen.

Der für juristische und steuerrechtliche Produkte bekannte Fachverlag betreibt unter http://www.centrale-fuer-mediation.deein eigenes Fachportal rund um das für beratende Berufe immer relevanter werdende Themenspektrum der außergerichtlichen Konfliktbeilegung.

Gegründet wurde die Fachzeitschrift 1998 unter dem Titel „Kon:Sens“ vom Rudolf Haufe Verlag Berlin. Den Titel „Zeitschrift für Konfliktmanagement“ trägt sie seit dem 3. Jahrgang 2000 – zunächst als Kooperationsunternehmen der Verlage Haufe und Otto Schmidt, nach dem Ausscheiden des Haufe Verlages Ende 2001 im Verlag Dr. Otto Schmidt.

1998 war sie die erste Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum, die sich dem „exotischen“ Zukunftsthema widmete. Die ersten Modelle der Mediation waren gerade aus den USA importiert und Mitte der 90er Jahre noch zarte Pflänzchen, an deren Durchsetzung in erster Linie Idealisten und Visionäre glaubten. Mittlerweile sind Mediation und andere ADR-Verfahren (Alternative Dispute Resolution) in Deutschland und Europa gesetzlich verankert und professionelles Konfliktmanagement nicht nur in der Beratungspraxis unabdingbar.

Diesen Prozess hat die ZKM mit einer erfolgreichen Mischung aus Beiträgen namhafter Autoren zu relevanten Grundlagenthemen, zu rechtspolitischen Fragestellungen, zu aktuellen Entwicklungen und zahlreichen Praxisbeiträgen begleitet. Während es in den Anfängen inhaltlich primär darum ging, Mediation in Theorie und Praxis zu verstehen und zu vermitteln, sind die Fragestellungen heute wesentlich differenzierter. „Die Praxis erfordert passende Lösungen für unterschiedlichste Konfliktkonstellationen. Dabei spielen neben der breiten Palette unterschiedlicher Streitbeilegungsverfahren wie Ombudsverfahren, Güterichterverfahren, Schlichtung, Verhandlung oder Schiedsverfahren, in der Praxis auch hybride Verfahren und Anleihen aus Schnittstellendisziplinen, wie Organisationsentwicklung und Coaching, eine zentrale Rolle.“ berichtet Karen Engler, verantwortliche Redakteurin der ZKM.

Das renommierte Journal ist interdisziplinär angelegt und erscheint 6mal im Jahr. Seit Frühjahr 2016 präsentiert sich die ZKM in frischem neuen Layout. Abonnenten steht sie für die digitale Nutzung unterwegs auch als Zeitschriften-App für Smartphones und Tablets zur Verfügung.

Mitte Oktober ist das Jubiläumsheft 5/2017 erschienen. Die Leser erwartet wieder eine bewährt bunte Themenmischung, unter anderem mit einem Beitrag des international bekannten Konfliktforschers Friedrich Glasl zur Entwicklung der Konflikttheorie und einer rechtswissenschaftlichen Analyse zum Verhältnis der verschiedenen Konfliktlösungsverfahren (Felix Steffek). Die Dipl.-Psychologin Alexandra Bielecke gibt erhellende Antworten auf die Frage „Kann man ‚richtig streiten‘ lernen?“. Daneben blicken namhafte Autoren sowie Protagonisten und Wegbereiter auf zwei Jahrzehnte Entwicklung der außergerichtlichen Streitbeilegung zurück.

Informieren Sie sich über die ZKM mit einem kostenfreien Probeabo. Weitere Informationen finden Sie unter www.centrale-fuer-mediation.de.

Das Angebot des Verlags im Geschäftsfeld „Konfliktmanagement und Mediation“ geht weit über die Fachzeitschrift hinaus. Über die Centrale für Mediation (CfM) bietet er hochwertige Fachinformationen und Services für alle Akteure im Bereich außergerichtliche Streitbeilegung – Mediatoren, Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen, Berater, Richter sowie sonstige Konfliktexperten. Die CfM versteht sich als verbandsunabhängiges fachübergreifendes Service-Zentrum. Die ständig weiterentwickelte Produktpalette umfasst Periodika, Bücher sowie digitale Angebote. Daneben betreibt die CfM einen Mediatoren-Suchservice. Bereits seit 2000 ist sie mit einem qualifizierten Aus- und Fortbildungsprogramm am Markt vertreten, u.a. mit einer Fachausbildung Mediation und dem Mediations-Kongress, der in 2019 zum 18. Male tagen wird. Seit rund zwei Jahren umfasst das Angebot auch Online-Seminare, die ebenso wie Präsenzseminare zur Anrechnung auf gesetzliche Fortbildungspflichten nach der kürzlich in Kraft getretenen ZMediatAusbV berechtigen.

Ausführliche Informationen unter www.centrale-fuer-mediation.de.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 25.10.2017 09:51
Quelle: PE Verlag Dr. Otto Schmidt v. 20. Oktober 2017

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