Mediation zwischen Survival und WWF gescheitert

Die Mediation zwischen den Hilfsorganisationen WWF (World Wide Fund for Nature) und der Survival International im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen in Kamerun ist gescheitert.

Hintergrund des Konflikts ist der Vorwurf von Survival International an den WWF, er habe Naturschutzprojekt auf dem Land der Baka-Pygmäen in Kamerun ohne deren Zustimmung durchgeführt. Die Baka-Pygmäen seien durch vom WWF finanzierte Wildhüter misshandelt und eingeschüchtert worden. Diese Menschenrechtsverletzung zeigte Survival International bei der Schweizer Kontaktstelle der OECD an, wo daraufhin seit Anfang des Jahres ein Mediationsverfahren stattfand.

Im Rahmen der Mediation hatte Survival International vom WWF die Zusage erbeten, dass in Zukunft die Baka-Pygmäen ihre Zustimmung zur Verwaltung von Naturschutzzonen auf ihrem Land erteilen müssen. Dies lehnte der WWF ab. Survival International beendete daraufhin die Mediationsgespräche.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 18.09.2017 17:28
Quelle: www.survivalinternational.de

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