Internationale Schiedsverfahren auch bei Missachtung von Menschenrechten durch die Wirtschaft?

Internationale Experten schlagen vor, globale Schiedsverfahren auch zur Beilegung von Streitigkeiten um Menschenrechtsverletzungen durch die Wirtschaft einzusetzen. Dies berichtet das Arbitration Institute der Stockholmer Handelskammer.

Der Vorschlag stammte aus der Arbeitsgruppe zum internationalen Schiedsgericht für Wirtschaft und Menschenrechte. Sie stellte fest, dass die bestehenden Justizsysteme in vielen Teilen der Welt oft als unzureichend angesehen werden, um mit wirtschaftsbedingten Menschenrechtsverletzungen umzugehen. Aus ihrer Sicht verhilft die internationale Schiedsgerichtsbarkeit den Opfern zu Rechtsmitteln. Die Arbeitsgruppe befindet sich zurzeit in einer dreijährigen Beratungsphase mit einer breiten Palette von Stakeholdern. In diesem Beratungszeitraum werden unter anderem diese Hauptfragen behandelt:

  • Wie könnten die Opfer von geschäftsrelevanten Menschenrechtsverletzungen in das Schiedsverfahren einbezogen werden?

  •  Wo findet das Schiedsgericht statt?
     
  • Sind überarbeitete Schiedsgerichtsregeln erforderlich, um das Schiedsverfahren zu ermöglichen?

Lesen Sie hier das ausführliche Papier hier.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 18.09.2017 17:25
Quelle: www.sccinstitute.com

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