Ausschreibung Wissenschaftlichen Begleitung des RT MKÖ

Im Juni 2015 wurde der Runde Tisch Mediation und Konfliktmanagement in Öffentlichen Organisationen (RT MKÖ) gegründet. Mit dem Runden Tisch wollen sich die Pioniere des Konfliktmanagements im öffentlichen Sektor vernetzen, Erfahrungen austauschen und gegenseitig bei der Einführung und Weiterentwicklung von Konfliktmanagement unterstützen.

Gründungsmitglieder sind das Niedersächsische Justizministerium, die Landeshauptstadt München, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Polizei Baden-Württemberg, der Postillion e.V., die Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf, Tübingen, Würzburg und Mannheim sowie das Klinikum der Universität München. In den vergangenen zwei Jahren sind die Region Hannover, die Stadt Wolfsburg und die Philipps-Universität Marburg als Mitgliedsorganisationen aufgenommen worden, für die kommenden Jahre ist eine schrittweise Vergrößerung geplant.

Zur weiteren Professionalisierung strebt der RT MKÖ ab 2018 eine wissenschaftliche Begleitung durch einen im Themenfeld ausgewiesenen externen Forschungsakteur an. Zu den Tätigkeitsfeldern sollen zählen:

  • Wissenschaftlich fundierte Impulse für die inhaltliche Arbeit des RT MKÖ
  • Identifizieren von handlungsleitenden Fragestellungen für den RT MKÖ und seine Arbeitskreise
  • Einbeziehung in Projekte und Studien, die vom Forschungsakteur durchgeführt werden (z.B. als befragte Expertin/Experte)
  • Mitwirkung bei den Plena (2 x jährlich), z.B. mit Kurzvorstellungen zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen

Durch die wissenschaftliche Begleitung erhält der externe Forschungsakteur Zugang zu einem deutschlandweit einzigartigen Verbund von Pionierorganisationen im öffentlichen Sektor. Die von den Organisationen an den Runden Tisch abgesandten Vertreter verfügen über langjährige Erfahrung bei Aufbau, Implementierung und Verstetigung von Konfliktmanagement-Strukturen und in der Konfliktberatung; diese können für Forschungsprojekte nutzbar gemacht werden. Eine Vergütung ist für die wissenschaftliche Begleitung nicht vorgesehen, Anträge des Forschungsakteurs zur Einwerbung von (Dritt-)Mitteln für die wissenschaftliche Begleitung können punktuell von den Mitgliedsorganisationen unterstützt werden.

Interessierte Forschungsakteure können ihre „Bewerbungen“ per Email (als eine pdf-Datei) bis zum 15. Dezember 2017 an wissenschaftliche.begleitung@rt-mkoe.de senden. Für Rückfragen steht Dr. Christian Hochmuth (Europa-Universität Viadrina, wissenschaftliche.begleitung@rt-mkoe.de) zur Verfügung.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 11.07.2017 09:02
Quelle: Mitteilung RT KMÖ am 6.7.2017

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