Ombudsstelle Geschlossene Fonds erhält neuen Namen und neue Verfahrensordnung

Die europäische Richtlinie über alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (ADR-Richtlinie) bringt neue Anforderungen an private Streitschlichtungsstellen der Finanzbranche.

Die Ombudsstelle Geschlossene Fonds hat den Anerkennungsprozess beim Bundesamt für Justiz erfolgreich durchlaufen, der sich bei Schlichtungsstellen aus dem Finanzwesen nach den Anforderungen des § 14 Abs. 3 Unterlassungsklagengesetz in Verbindung mit der Finanzschlichtungsstellenverordnung (FinSV) richtet.

Mit der Anerkennung verbunden wurde eine Namensänderung der Ombudsstelle in "Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen", durch die die im Herbst 2013 erweiterte Zuständigkeit der Ombudsstelle über Altfonds hinaus auf Alternative Investmentfonds (AIF) besser deutlich werden soll.

Mit der Anerkennung tritt auch eine neue Verfahrensordnung in Kraft. An der Zuständigkeit der Ombudsstelle ändert sich künftig nichts. Die neue Verfahrensordnung sieht lediglich kleinere Änderungen des Verfahrensablaufs vor. Für Altfonds bietet sie den Ombudsleuten etwa künftig mehr Möglichkeiten zur Schlichtung.

Weitere Informationen unter www.ombudsstelle-gfonds.de.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 09.03.2017 07:48
Quelle: PM Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögens vom 1.2.2017

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