Mediation zwischen WWF und Survival International

Die OECD-Kontaktstelle in der Schweiz will im Rahmen einer Mediation den Konflikt zwischen den Hilfsorganisationen WWF (World Wide Fund for Nature) und der Survival International im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen in Kamerun einvernehmlich lösen.

Die Survival International wirft dem WWF Misshandlungen und Einschüchterungen von Baka-Pygmäen in Kamerun durch vom WWF finanzierte Wildhüter vor. Der WWF soll für Naturschutzprojekte auf dem Land der Baka nicht deren freiwillige Zustimmung eingeholt haben. Survival International legte nun eine Beschwerde bei der Schweizer Kontaktstelle der OECD ein – die diese zuließ. Damit wird zum ersten Mal gegen eine gemeinnützige Organisation ermittelt. Eine Mediation unter Leitung eines Schweizer Regierungsbeamten soll die beiden Hilfsorganisationen nun näher bringen. Survival International verspricht sich von der Mediation, dass die Rechte der Baka bestätigt werden.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 23.01.2017 14:04
Quelle: www.standard.at; www.survivalinternational.de

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