Mediationsverfahren zwischen Semperit AG und Joint Venture in Thailand gescheitert

Die österreichische Semperit AG forderte im Rahmen ihrer Joint Venture Beteiligung Siam Sempermed Corp. Ltd. (SSC), Thailand, vermehrte Transparenz sowie die Beachtung von Corporate Governance und Compliance nach internationalen Standards ein.

Da in der SSC Beschlüsse zum Teil nicht umgesetzt und Transparenz- und Compliance-Anforderungen nicht vollständig erfüllt wurden, starteten die Semperit AG und die SSC im Februar 2015 in Thailand ein von einem thailändischen Gericht initiiertes Mediationsverfahren. Die Mediation scheiterte. Es waren für die Semperit AG keine Anzeichen erkennbar, dass die SSC ihr rechtswidriges Verhalten in naher Zukunft beenden würde. Daraufhin änderte die Semperit AG ihre Konsolidierungsmethode für die SSC von einer Vollkonsolidierung auf die „at equity“-Methode. Auf das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten der Semperit Gruppe sowie auf das Ergebnis je Semperit-Aktie und die operativen Aktivitäten der Semperit und der SSC soll die Änderung der Bilanzierungsmethode keine wesentlichen Auswirkungen haben.

Der Semperit Vorstand ist davon überzeugt, dass die in diesem Zusammenhang von Semperit eingebrachten Klagen vor einem Schiedsgericht in Zürich erfolgreich sein werden. Bei positivem Abschluss dieser Verfahren könnte die Semperit AG die ihr vertraglich eingeräumten Beherrschungsmöglichkeiten dann faktisch wieder ausüben.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 22.04.2015 16:12
Quelle: www.semperitgroup.com

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