Erster Wiener Patientenombudsmann zieht Zwischenbilanz

Bei der Ärztekammer Wien wurde Anfang September erstmalige eine Patientenombudsstelle eingeführt. Als Patientenombudsmann wurde Franz Bittner  per SMS-Wahl von den österreichischen Patienten  als ihre Vertretung gewählt.  Nach einem Monat zieht der Patientenombudsmann nun Zwischenbilanz.

Als seine wichtigsten Aufgaben bezeichnet Bittner das Nachgehen von Patientenbeschwerden über Ärztinnen und Ärzte, die Lösung von Problemen im Sinne der Beschwerdeführer, die Annahme von Anregungen und die Prüfung hinsichtlich deren Machbarkeit sowie die Diskussion mit den Verantwortlichen über eventuelle Systemfehler im Wiener Gesundheitssystem.

In den wenigen Wochen seiner Tätigkeit haben Bittner schon 148 Patientenbeschwerden erreicht. 81 Fälle sind erledigt, davon kam es bei knapp der Hälfte zu einer positiven Entscheidung für die Patienten. Viele Beschwerden beträfen den Umgang der Ärzte mit ihren Patienten oder die Regelung der Urlaubsvertretungen der Ärzte. Es habe aber auch schon Patientenbeschwerden über größere Behandlungsfehler gegeben.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 13.11.2013 11:40
Quelle: www.kurier.at

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