Hessen unterstützt Gründung eines Frankfurter Streitschlichtungszentrums

Die Wissenschaftler der Forschungsgruppe „Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung“ haben in Frankfurt am Main mit Praktikern wie Anwälten, Richtern, Mediatoren oder Wirtschaftsjuristen über die Chancen und Potentiale eines Frankfurter Streitschlichtungszentrums diskutiert.

In der Rechtswissenschaft werden zurzeit vielfältige Ansätze diskutiert, außergerichtliche und gerichtliche Streitschlichtung sinnvoll zu verzahnen und diese für die Konfliktparteien leichter nutzbar zu machen. In einem Symposium an der Fachhochschule Frankfurt am Main diskutierten in der vergangenen Woche Experten über die Gründung eines Frankfurter Streitschlichtungszentrums. Dabei standen insbesondere Fragen im Mittelpunkt wie etwa: Für welche Rechtsgebiete und welche Art von Streitigkeiten soll das Zentrum zuständig sein? Wie wird es finanziert und organisiert? Welche Formen der Streitschlichtung werden dort angeboten und welche Institutionen sind beteiligt?

Die Idee eines Frankfurter Streitschlichtungszentrums unterstützt auch das Land Hessen. Das Forschungsprojekt „Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung“ wird bis 2014 mit insgesamt 3,4 Mio. Euro von der hessischen Forschungsinitiative „LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ gefördert. Es handelt sich um ein gemeinsames Forschungsunternehmen von Wissenschaftlern der Goethe-Universität Frankfurt am Main, des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte (MPIeR) und der Fachhochschule Frankfurt am Main. Assoziierter Partner ist die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V.

Weitere Informationen zum LOEWE-Schwerpunkt: www.konfliktloesung.eu

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 25.09.2013 09:33
Quelle: PM FH Frankfurt am Main vom 20.8.2013

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