SCHUFA-Schlichtungsstelle zieht für 2012 positives Fazit

Im vergangenen Jahr haben laut Tätigkeitsbericht der Schlichtungsstelle SCHUFA von den mehr als 66 Millionen Verbrauchern, deren Daten bei der SCHUFA gespeichert sind, lediglich 491 einen Antrag auf Eröffnung des Schlichtungsverfahrens gestellt.

Das waren dennoch 30 Prozent mehr als im Jahr davor. Insgesamt wurden in 293 Fällen ein Schlichtungsverfahren eröffnet. In den meisten Fällen wurde die zuvor vom SCHUFA-Verbraucherservice getroffene Entscheidung bestätigt. Nur 32 Anliegen erwiesen sich als berechtigt.

Die Anfragen betrafen wie im Vorjahr hauptsächlich die vorzeitige Löschung negativer Einträge. Die übrigen Verbraucheranliegen umfassten hauptsächlich Informationen über Scoring oder persönliche Themen, wie den Datenbestand zur Person oder den Datenschutz. Zur Kontaktaufnahme mit der Schlichtungsstelle wählten die meisten Verbraucher das Online-Formular.

Das Schiedsgerichtsverfahren ist für Verbraucher kostenfrei.  Es entstehen keine Rechtsnachteile, der Verbraucher ist nicht verpflichtet, den Schlichtungsvorschlag anzunehmen. Für die SCHUFA ist der Schlichtungsspruch hingegen bis zu einem Streitwert von 2.500 Euro bindend.

Den vollständigen Tätigkeitsbericht finden Sie hier.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 29.05.2013 10:18
Quelle: www.schufa-verbraucherbeirat.de

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