bauforumstahl schafft „Einigungsstelle“

Immer öfter kommt es im Zuge der Abwicklung von Bauprojekten zu juristischen Auseinandersetzungen. Damit Konflikte unter den Baubeteiligten nicht zwangsläufig vor Gericht ausgetragen werden müssen, hat der Verband bauforumstahl jetzt eine Einigungsstelle ins Leben gerufen.

Ihre Aufgabe ist es, bestehende Streitigkeiten zwischen den Parteien außergerichtlich zu schlichten.

Die Einigungsstelle als unabhängige Institution kann bei Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten sowohl von Verbandsmitgliedern als auch von außenstehenden Dritten angerufen werden. Sie kann sowohl als Schiedsgerichtsstelle als auch als Mediationsstelle aktiv werden. Sie ist dazu verpflichtet, alle Schiedsgerichts- und Mediationsverfahren unabhängig, unparteiisch und streng vertraulich zu behandeln. Die Schiedsrichter bzw. Mediatoren werden auf Vorschlag nach der entsprechenden Schiedsgerichtsordnung oder auf freiwilliger Basis von den streitenden Parteien gewählt. Können sich die Parteien auf keine Schiedsgerichtsordnung einigen, kommt die Schiedsgerichtsordnung der "Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (D.I.S.)" zur Anwendung. Die Kosten richten sich nach der im Einzelfall angewendeten Schiedsgerichtsordnung oder nach dem Einigungsbeschluss im Mediationsverfahren. Damit ist eine zügige und kostengünstige Durchführung der Verfahren und die Beilegung von Auffassungsunterschieden und Streitigkeiten gewährleistet.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 24.04.2013 09:39
Quelle: PM bauforumstahl e.V. vom 15.4.2013

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