Heidelberger Mediationsprojekt: Erfolgreiche Mediation im Bauprozess um die Friedrich-Ebert-Tiefgarage

Das „Heidelberger Mediationsprojekt“ hat einen weiteren beachtlichen Erfolg in einem umfangreichen Bauprozess erzielt.

Ein Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, das den Auftrag zum Bau der Friedrich-Ebert-Tiefgarage in Heidelberg erhalten hatte, klagte gegen die Stadtwerke Heidelberg auf weiteren Werklohn in Höhe von circa 1,8 Millionen Euro. Die Parteien verständigten sich auf Vorschlag des Landgerichts Heidelberg auf ein Mediationsverfahren nach dem „Heidelberger Mediationsprojekt“.

Das „Heidelberger Mediationsprojekt“ wurde Anfang 2010 gemeinsam vom Landgericht Heidelberg, dem Anwaltsverein Heidelberg und der IHK Rhein-Neckar ins Leben gerufen und betrifft vorwiegend Mediation in Bauverfahren. So stehen neben Rechtsanwälten auch psychologisch geschulte IHK-Bausachverständige als Mediatoren zur Verfügung.

Mit dem Verfahren über die Friedrich-Ebert-Tiefgarage in Heidelberg konnte das zweite große Bauverfahren im Wege einer Mediation nach dem „Heidelberger Mediationsprojekt“ schon nach ungefähr einem halben Jahr erfolgreich beendet werden.

 

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 27.02.2013 08:44
Quelle: www.landgericht-stuttgart.de

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